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Alle Arten

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Açoita-Cavalo Diese Baumart gehört zur Familie der Malvengewächse und wurde vom deutschen Botaniker und Forschungsreisenden von Martius in dessen Werk Nova Genera et Species Plantarum Brasiliensium im Jahre 1826 beschrieben. Die Art besitzt ein recht großes Verbreitungsgebiet, das sich vom Süden der USA bis nach Argentinien erstreckt. In Brasilien kommt sie in zahlreichen Waldformationen vor.

Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 25 Meter und einen Stammdurchmesser von 60 Zentimeter. Das Holz findet vielseitige Verwendung, u. a. in der Möbelherstellung. Die Blätter sind lederig. Die weißen bis rosafarbenen Blüten sind recht groß und werden von Bienen bestäubt, die Früchte werden vom Wind verbreitet.
Der Açoita-Cavalo wird in der brasilianischen Volksmedizin umfassend genutzt, da die Rinde entzündungshemmende Substanzen enthält und zur Behandlung von Rheumatismus und Rachenentzündungen verwendet wird.

Die Blätter dieses Baums weisen eine eher haarige Unterseite auf. Die weißen bis rosafarbenen Blüten dieser Spezies produzieren Honig, der über schleimlösende Eigenschaften verfügt. Der Baum ist recht robust und kann als Pionier neue Standorte besiedeln. Hier kommt ihm zugute, dass er Trockenheit und auch vorübergehende Überflutungen des Bodens gut überstehen kann. Er kommt häufig an Flussufern vor, weshalb empfohlen wird, ihn auf degradierten Flächen und in dauerhaften Schutzgebieten zu pflanzen.


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Inhaíba Diese Baumart gehört zur Familie der LECYTHIDACEAE oder Topffruchtbaumgewächse. Der Großteil der zu dieser Familie gehörenden Arten weist harte und stabile Schoten auf, die mittels Deckel fest verschlossen sind. In diesen befinden sich die Samen, von denen die Paranuss der bekannteste ist. In Brasilien kommt der Inhaíba von der Amazonasregion bis in den Bundesstaat Minas Gerais in verschiedenen Vegetationsformationen vor.

Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 18 Meter und einen Stammdurchmesser von bis zu 60 Zentimeter. Das Holz ist hart und schwer und wird für externe Verwendungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen benutzt. Aufgrund der Form seiner Krone und des Glanzes seiner Blätter ist dieser Baum eine echte Zierde. Da er gut an Trockenheit angepasst ist, wird empfohlen, ihn auf degradierten Flächen und in dauerhaften Schutzgebieten zu pflanzen.

Er besitzt einfache, unbehaarte Blätter, die zwischen 12 und 16 Zentimeter lang werden. Die Blüten sind klein und von weißlicher Farbe. Die Früchte sind Schließfrüchte (d. h. sie müssen verrotten oder gefressen werden, um ihren Inhalt preiszugeben). Jährlich wird eine hohe Anzahl Samen gebildet. Aufgrund ihres Aussehens sollte diese Spezies bei der Aufforstung degradierter Flächen berücksichtigt werden.


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Angelim Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchtlern oder Leguminosen (FABACEAE). Der britische Botaniker Bentham beschrieb sie 1837 in seinem Werk ?Commentationes de Leguminosarum Generibus 44?. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist die Atlantikküste Brasiliens, vor allem der Atlantische Regenwald der Mata Atlantica.

Der Angelim wird bis zu 12 Meter hoch und hat einen Stammdurchmesser von bis zu 40 cm. Das schwere und harte Holz ist sehr langlebig. Es wird beim Hausbau und auch für externe Verwendungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen benutzt. Aufgrund der Schönheit seiner Krone und Blüten kann der Baum gut in der Landschaftsgestaltung eingesetzt werden.

Die violetten Blüten sind sehr auffällig. Die Früchte sind fleischig und klein und werden von Fledermäusen gefressen. Der Baum wird für die Wiederaufforstung von degradierten Flächen nachdrücklich empfohlen, da er sich leicht vermehrt und als Nahrungsquelle für Fledermäuse und andere Tiere dient.


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Angico Branco Diese Baumart gehört zur Familie der Hülsenfrüchte (FABACEAE). Sie erhielt ihren gegenwärtig gültigen wissenschaftlichen Namen im Jahr 1955 von Brenan (veröffentlicht im Kew Bulletin 10(2): 182). Sie ist zudem in mehreren südamerikanischen Staaten verbreitet, darunter Bolivien und Peru.

Der Angico Branco wird bis zu 20 Meter hoch und kann über einen halben Meter Stammdurchmesser erreichen. Das schwere und sehr harte Holz wird beim Bau von Häusern und im Schiffsbau eingesetzt, zudem für Eisenbahnschwellen und zu anderen Zwecken, darunter die Herstellung hochwertiger Kohle. Die Rinde enthält Tannin und kommt in Gerbereien zum Einsatz. Die üppig blühende Art eignet sich gut zum Bepflanzen von Gärten und Parks.

Die weißen Blüten werden von Bienen bestäubt und produzieren hochwertigen Honig. Die trockenen Schoten lassen ihre Samen zu Boden fallen. Durch sein rasches Wachstum ist dieser Baum ideal für die Wiederaufforstung. Er bevorzugt sandige Böden, viel Licht und verträgt Trockenheit. Man findet ihn sowohl an Pionierstandorten als auch im dichten Inneren alter Wälder.


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Angico Vermelho Die Angico Vermelho gehört zur Familie der Mimosengewächse oder MIMOSACEAE. Der hier benutzte wissenschaftliche Name ist von Brenan erst 1963 im Kew Bulletin (17(2): 228) veröffentlicht worden. Es gibt eine Gruppe sehr ähnlicher Arten, die von den Einheimischen mit ihrem Tupínamen Angico bezeichnet werden und grob nach der Blütenfarbe unterschieden werden: ?vermelho? bedeutet rot auf Portugiesisch. Diese Art findet sich in den Küstenwäldern der Mata Atlantica, die sich vom Bundesstaat Bahia bis nach Rio de Janeiro erstrecken.

Der Angico Vermelho erreicht eine Höhe von 20 Meter und einen Stammdurchmesser von 80 Zentimeter. Das widerstandsfähige und sehr harte Holz eignet sich zum Bauen von Häusern und Schiffen, sowie für die Tischlerarbeiten. Die Rinde ist reich an Gerbstoffen. Es handelt sich um einen schmucken Baum, der sich vorzüglich zur Wiederaufforstung eignet.

Die Blüten von purpurner Farbe werden von Bienen bestäubt. Jährlich produziert diese Art große Mengen lebensfähiger Samen. Sie befinden sich in Hülsenfrüchten, die sich beim Trocknen öffnen. Dieser Baum verliert in der kälteren Jahreszeit seine Blätter und schätzt reichlich Sonnenlicht. Die schnellwüchsigen Jungpflanzen erreichen innerhalb von zwei Jahren Wuchshöhen von drei Meter.


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Araticum Diese Spezies gehört zu den Annonengewächsen (ANNONACEAE). Der Name Annona entstammt der Taíno-Sprache, die in vorkolumbianischer Zeit in Teilen der Karibik gesprochen wurde. Es gibt etwa 100 bis 150 Arten dieser Gattung in den tropischen Gebieten Mittel- und Südamerikas. Aufgrund der großen Vielfalt ist die Zuordnung einzelner Bäume zu Arten oft schwierig .

Je nach Araticum-Art erreichen einzelne Pflanzen unterschiedliche Wuchshöhen, von niedrigen Büschen bis zu 8 Meter hohen Bäumen. Das Holz wird nicht für kommerzielle Zwecke verwendet. Die Gattung Annona umfasst zahlreiche Arten mit essbaren, sehr schmackhaften Früchte, so zum Beispiel den Zimtapfel, in Brasilien Pinha, also Kiefernzapfen, genannt, und die Cerimoya. Beide Früchte haben eine feste, grüne und stachelige Haut, die nicht verzehrt wird. Ihr Fruchtfleisch ist weiß, darin befinden sich große schwarze Samen.

Die Blätter sind dick und hart und weisen deutliche Grate auf. Die Bestäubung der Blüten erfolgt durch Käfer und nicht durch Bienen. Die Blüten sind grün und relativ groß, 4-5 cm im Durchmesser und rundlich. Sie sitzen meist direkt am Stamm und nicht wie gewöhnlich an den Ästen. Die Früchte dieser Spezies sind essbar und werden von Menschen, Vögeln und Tieren gleichermaßen geschätzt.


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Aroeirinha Diese Art gehört zur Familie der Sumachgewächse (ANACARDIACEAE). Giuseppe Raddi gab dieser Baumart ihren wissenschaftlichen Namen (veröffentlicht in Memoria di Matematica e di Fisica della Società Italiana del Scienze Residente in Modena, Parte contenente le Memorie di Fisica); heute findet man sie von den südlichen USA bis nach Argentinien und sogar in zahlreichen europäischen Ländern, wo sie als Zierpflanze Verwendung findet.

Aufgrund ihrer relativen Kleinwüchsigkeit mit Höhen von gerade einmal 10 Meter und ihrer schönen Erscheinung wenn sie voller kleiner roter Beeren ist, wird Aroeirinha nicht nur von Gärtnern sondern auch von Vögeln geschätzt, die ihre Samen verbreiten. Ihr deutscher Name lautet brasilianischer Pfeffer, denn manchmal werden die getrockneten, leicht bitteren Beeren zu Dekorationszwecken mit schwarzem, weißem oder grünem Pfeffer gemischt. Ihr Holz dient für Pfosten, Feuerholz und zur Kohleherstellung.

Die weißen Blüten sind nur etwa 3 mm groß und werden von verschiedenen Insekten bestäubt. Sämtliche Pflanzenteile können zu unterschiedlichsten Zwecken medizinisch genutzt werden. Ihre Früchte werden vor allem von Vögeln geschätzt.


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Bacupari Der Bacupari gehört zur Familie der CLUSIACEAE, deren Mitglieder sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass sie bei Beschädigung von Rinde oder Blättern einen Milchsaft abgeben. Die Art erhielt ihren wissenschaftlichen Namen von den befreundeten Botanikern J. E. Planchon aus Frankreich und dem Kolumbianer J. J. Triana (Annales des Sciences Naturelles; Botanique, série 4 14: 321. 1860). Der Name Bacupari entstammt dem Tupí, einer einheimischen Sprachfamilie. Der Baum ist von der Küste bis ins Amazonasgebiet verbreitet.

Der Baum wächst langsam und wird bis zu sieben Meter hoch, bei einem Stammdurchmesser von bis zu 25 cm. Das Holz ist mittelschwer und weich und dient der Herstellung von Werkzeuggriffen. Die gelben Früchte sind essbar, weshalb der Bacupari häufig als Obstbaum gepflanzt wird. Die meisten Früchte trägt er allerdings wenn er in sonnigeren Lagen wächst, dann kann er, etwa in Wiederaufforstungen, bereits als junger Baum fruchten.

Die Blüten sind gelb und in Blütenständen angeordnet. Obwohl die gelben bis orangenen Früchte wenig Fruchtfleisch haben, sind sie sehr saftig. In der Natur geben sie vielen Tieren Nahrung, vor allem Vögeln, weshalb empfohlen wird, ihn zur Wiederaufforstung in dauerhaften Schutzgebieten zu pflanzen.


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Cajá Diese Baumart gehört zur Familie der ANACARDIACEAE (Sumachgewächse), so wie auch Mango und Cashewnuss, auf Brasilianisch Cajú. Die Namen Cajú und Cajá entstammen beide der Tupísprache. Sie ist von Mittel- bis nach Südamerika verbreitet. Ihr großes Verbreitungsgebiet ist dadurch begründet, dass ihre kleinen Früchte essbar sind und zur Zubereitung von Eiscreme und Saft genutzt werden, vor allem im Norden und Nordosten Brasiliens.

Der Cajá, der auch als gelbe Mombinpflanze bekannt ist, erreicht Höhen von bis zu 20 Meter und einen Stammdurchmesser von 60 Zentimeter. Er hat eine graue und dicke Rinde. Gelegentlich wird sein Holz für den Bau kleiner Boote verwendet. Die Krone ist locker und lässt einen Teil des Lichts durchscheinen, so dass andere Bäume darunter gedeihen können. Sie wächst gut im vollen Licht und lässt sich leicht durch Stecklinge vermehren.

Die weißen Blüten sind klein (weniger als 1 cm) und einzeln recht unscheinbar, sie sind aber zu vielen in lockeren Blütenständen angeordnet. Die orangefarbenen Früchte sind ca. 4 cm lang und eiförmig, sie enthalten einen großen Kern. Sie werden auch von Tieren gern verzehrt, weshalb empfohlen wird, ihn zur Wiederaufforstung in dauerhaften Schutzgebieten zu pflanzen.


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Camboatá Die Camboatá gehört zu den Seifenbaumgewächsen, den SAPINDACEAE. J. Cambessdes veröffentlichte den wissenschaftlichen Namen der Art 1825 in der Flora Brasiliae Meridionalis 1: 387, nach Reisen in Süd- und Zentralbrasilien. Camboatá ist Tupí, also ein indianischer Name. Lustigerweise gibt es einen Fisch gleichen Namens der in der Trockenzeit über Land durch den Wald wandert. Süd- und Zentralbrasilien sind das Verbreitungsgebiet dieser Baumart.

Der Baum wird bis zu 22 m hoch und sein Stamm kann Durchmesser von über 70 cm erreichen. Das Holz lässt sich zum Bauen und Schnitzen verwenden, allerdings ist es nicht wetterbeständig. Er wächst in vollem Sonnenlicht gut, doch sehr langsam. Diese Spezies wächst sowohl in unberührten Wäldern, wie auch an Standorten, die intensiver von Menschen beeinflusst werden.

Die Blüten sind unscheinbar, weiß, klein und in Blütenständen angeordnet. Die Blüten geben vor allem Bienen Nahrung. Da sie reichlich Früchte hervorbringt, die von Vögeln gefressen werden, eignet sich diese Spezies hervorragend zur Wiederaufforstung degradierter Flächen. Ihre Samen werden von Vögeln verbreitet und keimen häufig spontan in wiederaufgeforsteten Waldabschnitten.


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Canafístula Die Canafístula gehört zur Familie der CAESALPINIACEAE oder Johannisbrotgewächse. Ihren derzeit gültigen wissenschaftlichen Namen bekam sie von P. H. W. Taubert, veröffentlicht 1892 in seinem einflussreichem Werk ?Die Natürlichen Pflanzenfamilien? (3(3): 176). Sie wächst vor allem in der südlichen Hälfte Brasiliens, meist in teilweise laubabwerfenden Wäldern.

Der Baum wächst schnell und erreicht Höhen von bis zu 25 Meter und Stammdurchmesser von 70 Zentimeter. Das Holz wird zum Hausbau und in der Tischlerei genutzt. Der Baum ist blühend sehr attraktiv, weil er dann zahlreiche große und gelb leuchtende Blütenstände trägt. Der Baum wirft seine Blätter in der trockenen Jahreszeit ab. Er lässt sich gut zum Wiederaufforsten verwenden und trägt dazu bei, die Landschaft nachhaltig zu bewahren.

Auch die Blätter sind sehr hübsch und er trägt zauberhafte gelbe Blüten. Die Früchte sind trocken und flügelartig auslaufend, so können sie vom Wind verbreitet werden. Er liebt Sonne und setzt sich als Pionier an beeinträchtigten Standorten gut durch. Er wächst aber auch in alten Wäldern, am besten gedeiht er im feuchten Boden von Flussufern. Junge Pflanzen wachsen schnell und sind innerhalb von zwei Jahren bereits fünf bis sechs Meter hoch.


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Castanha do Maranhão Die Castanha do Maranhão gehört zu den Malvengewächsen (MALVACEAE), einer Familie tropischer Bäume, die typischerweise eine glatte grüne Rinde aufweisen, so auch die Castanha. Sie heißt auch ?Strandkastanie?, weil sie in den Küstenregenwäldern von Pernambuco im Norden bis nach Rio de Janeiro im Süden vorkommt.

Insgesamt wird der kleine Baum nicht größer als sechs Meter. Das Holz ist leicht und wenig widerstandsfähig und kann deshalb nur beschränkt eingesetzt werden. Der Baum ist aufgrund der grünen Rinde und der zarten Wuchsform aber sehr attraktiv. In der Küstenregion werden die Bäumchen häufig als lebender Zaun gepflanzt, weil man nur einen Ast in die Erde zu stecken braucht und dieser leicht Wurzeln treibt und anwächst. Im Inneren von Wäldern findet man die Art selten.

Die glänzenden dunkelgrünen Blätter sind wie bei Palmen handförmig unterteilt, d.h. in fünf Blättchen. Die hellen Blüten sind pinselförmig und werden von Nachtfaltern oder Schmetterlingen bestäubt. Die Früchte (Kastanien) sind essbar und schmecken geröstet am besten. Die Früchte öffnen sich nach der Reifung spontan am Baum und lassen die Samen herunterfallen. Die Bäume produzieren jährlich große Mengen davon, die zahlreichen Wildtieren als Nahrung dienen.


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Cedro fissilis Diese Baumart gehört zu den MELIACEAE oder Mahagonigewächsen, wie auch die Mahagoni. Die brasilianische Zeder ist tatsächlich überhaupt nicht mit dem gleichnamigen Nadelbaum verwandt. Der Grund für die Namensgebung war der aromatische Duft des Holzes. Es gibt mindestens zwei sehr ähnliche Arten, die in Brasilien Cedro genannt werden. Die Art wurde 1825 vom brasilianischen Naturwissenschaftler Vellozo in seinem Werk ?Florae Fluminensis? beschrieben.

Große Exemplare von bis zu 35 Meter Höhe und Stammdurchmessern von 90 Zentimeter findet man nur in alten Wäldern, wo sie das Blätterdach bilden. Das hochwertige Holz eignet sich zum Bauen von Flugzeugen, Schiffen, Häusern, Musikinstrumenten und Skulpturen. Das Holz der brasilianischen Zeder eignet sich sogar zum Aromatisieren des berühmten Cachaça (Zuckerrohrschnaps); auch Zigarrenkisten werden vorzugsweise daraus gefertigt, wodurch der Tabak eine noch edlere Note bekommt.

Die sehr großen Blätter sind gefiedert. Die Blüten sind klein und unscheinbar. Die marmorierten trockenen Früchte (Kapseln) öffnen sich bei Reife und lassen die geflügelten Samen herausfallen. Der Baum verliert seine Blätter in der trockenen Jahreszeit; Jungpflanzen wachsen auch an Pionierstandorten und können innerhalb von zwei Jahren 3 bis 4 Meter hoch werden.


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Cedro odorata Diese Baumart gehört zu den MELIACEAE oder Mahagonigewächsen, wie auch die Mahagoni. Die brasilianische Zeder ist tatsächlich überhaupt nicht mit dem gleichnamigen Nadelbaum verwandt. Der Grund für die Namensgebung war der aromatische Duft des Holzes. Die so nützliche Art wurde 1759 von Linné in ?Systema Naturae, Editio Decima 2: 940? wissenschaftlich beschrieben. Werden junge Zweige dieser Spezies geknickt, verströmen sie Knoblauchgeruch. Sie kommt häufig in den Atlantischen sowie Amazonischen Regenwäldern vor, findet sich aber auch in anderen Ländern Südamerikas.

Große Exemplare von bis zu 35 Meter Höhe und Stammdurchmessern von 150 Zentimeter findet man nur in alten Wäldern, wo sie das Blätterdach bilden. Das leichte, weiche und einfach zu bearbeitende Holz verfügt über einen hohen kommerziellen Wert und gilt als eines der besten Hölzer Brasiliens. Es kommt beim Bau von Möbeln sowie ganz allgemein für Laminate und Holzböden zum Einsatz.

Die sehr großen Blätter sind gefiedert. Die Blüten sind klein und unscheinbar. Die marmorierten trockenen Früchte (Kapseln) öffnen sich bei Reife und lassen die geflügelten Samen herausfallen. Der Baum verliert seine Blätter in der trockenen Jahreszeit; Jungpflanzen wachsen aber auch an Pionierstandorten und können innerhalb von zwei Jahren 3 bis 4 Meter hoch werden.


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Embira-de-sapo Diese Baumart zählt zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Der brasilianische Name der Art setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Embira ist Tupí und bezeichnet Bäume, deren Bast sich leicht vom Holz trennen lässt. Tatsächlich gibt es einige Arten, die mit dem gleichen brasilianischen Namen bezeichnet werden. Die meisten gehören zur Gattung Lonchocarpus, das Kürzel sp. steht für Spezies, es meint also eine unbekannte Art dieser Gattung.

Je nach Art erreicht die Embira de Sapo Größen bis zu 25 Meter, bei einem Stammdurchmesser von bis zu einem halben Meter. Das Holz lässt sich zum Bauen nutzen. Meist wachsen die Bäume an Orten, die der Mensch bereits gerodet hat und wo eine neue junge Vegetation aufwächst. In alten Wäldern sind sie jedoch selten. Wertvoll sind die Bäume vor allem für die Wiederaufforstung, insbesondere weil sie in Bezug auf den Boden recht rustikal und anspruchslos sind.

In der Blüte sind die Bäume sehr attraktiv, aber auch die Form ihrer ausladenden Kronen ist eindrucksvoll. Mit bis zu 3,5 m Höhe nach nur zwei Jahren Wachstum gehört die Embira de Sapo zu den schnellwüchsigen Bäumen.


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Guapuruvu Diese Baumart zählt zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Den heute gültigen wissenschaftlichen Namen bekam die Guapuruvu 1919 von Blake. Er hatte sie in den ?Contributions from the United States National Herbarium? beschrieben. Die Art kommt in den Wäldern am Atlantik vor, meist findet man sie in so genannten Sekundärwäldern, also in einer Vegetation, die aufwächst, nachdem der ursprüngliche Wald bereits gerodet wurde.

Der Baum wird bis zu 35 m hoch und hat Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Zusammen mit anderen Spezies bildet er das Blätterdach. Vor allem junge Bäume mit nur wenigen Ästen erinnern an Palmen. Die Rinde ist hell und mit deutlich hervorstehenden Poren übersät. Das Holz ist blassrosa, nicht sehr langlebig und dient für gewöhnlich der Herstellung von Behältnissen für alle möglichen Zwecke.

Die Blätter werden bis zu 50 cm lang und sind fein gefiedert. Sie fallen in der trockenen Jahreszeit ab, zu dieser Zeit blüht der Baum auch. Die etwa 2 cm großen Blüten sind gelb und in 20-30 cm langen traubenförmigen Blütenständen angeordnet, die fast die ganze Baumkrone bedecken. Die Jungpflanzen entwickeln sich schnell, nach drei Jahren sind sie oft schon 8 m hoch, womit sie zu den am schnellsten wachsenden einheimischen Arten Brasiliens zählen.


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Gonçalo-Alves Diese Baumart zählt zu den Sumachgewächsen (ANACARDIACEAE). Der Niederländer Freiherr von Jacquin gab der Art bereits 1763 ihren wissenschaftlichen Namen (Enumeratio Systematica Plantarum). Der Name Gonçalo Alves ist an sich der Name eines Mannes, wer aber dieser Mann war, nach dem die Art benannt wurde, oder ob es ihn überhaupt gab, lässt sich jedoch nicht mehr nachvollziehen. Die Heimat des Baumes ist vor allem der Atlantische Regenwald. In der Natur kommt der Baum meist in Gruppen vor, gewöhnlich auf trockenem steinigem Grund.

Der Gonçalo Alves erreicht Höhen von bis zu 25 Meter und Stammdurchmesser von 60 Zentimeter. Das Holz dieses stattlichen Baumes ist bekannt für seine attraktive Farbgebung. Das Splintholz ist hell, aber das Kernholz ist dunkelbraun mit fast schwarzen Linien, was dem Holz eine einzigartige Erscheinung gibt, weshalb es im Englischen auch ?Tigerwood? genannt wird. Es ist sehr schwer und auch im Freien haltbar und widersteht hohen Biegebelastungen. Wegen der Schönheit des Holzes eignet es sich vor allem für den Möbelbau, aber auch der Baum selbst ist majestätisch und wird zur Bepflanzung großer Gärten und Parks benutzt.

Die Blätter sind gefiedert. In der trockenen Jahreszeit verliert der Baum diese und blüht, sobald sich kein einziges Blatt mehr auf ihm befindet. Die sternförmigen Blüten sind klein und unscheinbar, sie sind in großen Blütenständen angeordnet. Die kleinen Früchte werden vom Wind verbreitet.


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Imbiruçu Diese Baumart gehört zur Familie der Malvengewächse (MALVACEAE). Der Name Imbiruçu setzt sich zusammen aus dem Wort Embira, das einen Baum bezeichnet, aus dem die Indios Bastfasern gewinnen, mit denen Seile geflochten werden, und dem Wort uçu (bzw. açu), das groß bedeutet. Das Wort Eriotheca hat einen altgriechischen Ursprung und nimmt Bezug auf die Samenhaare; die Samen sind nämlich von einer Art Wolle umgeben (Eriotheca=Wolle tragend). Den heutigen wissenschaftlichen Namen erhielt die Art erst 1963 von Robyns, in einem Artikel im ?Bulletin du Jardin Botanique de l'État?. Sie kommt im Gebiet des Atlantischen Regenwaldes vor, insbesondere im Süden des Bundesstaates Bahia.

Die Bäume werden 14 Meter hoch und erreichen Stammdurchmesser von bis zu einem halben Meter. Die Wuchsform des Stammes ist zumeist gerade und zylindrisch. Das Holz ist leicht, weich, nicht sehr langlebig und nur wenig nutzbar. Die Rinde dient der Herstellung grober Seile. Es handelt sich, vor allem wegen der delikaten Blattstruktur, um sehr schöne Bäume, die zur Landschaftsgärtnerei geeignet sind, insbesondere für die Begrünung von Straßen.

Die Blätter wachsen insbesondere an der Astspitze. In der Blüte kommen immer wieder einige weiße Blüten zum Vorschein. Als Feldpflanzen liegt ihr Wachstum im Mittelfeld; nach zwei Jahren sind die Bäume bis zu 2 m groß.



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Ingá Die Gattung gehört zu den FABACEAE, den Hülsenfrüchtlern. Der Name Ingá entstammt der Indiosprache Tupí. Inga ist auch der wissenschaftliche Gattungsname; weil aber diese Gruppe sehr artenreich ist und diese sich oft kaum unterscheiden, ist in diesem Fall nicht bekannt, um welche Art es sich handelt; das kommt durch das Kürzel sp. im Namen zum Ausdruck, welches Spezies bedeutet. Diese Ingá-Art kommt vor allem in Süd- und Mittelamerika häufig vor.

Diese Bäume erreichen Höhen von 15 Meter und Stammdurchmesser von 50 Zentimeter. Ihr Holz verfügt praktisch über keinen kommerziellen Nutzen. Sie kommen für gewöhnlich in der Nähe von Flüssen bzw. in Feuchtgebieten sowie auf Überflutungsflächen vor. Zudem gedeihen sie in der Nähe von Straßen.

Die Blüten sind weiß, schlauchförmig und wohlriechend. Die Früchte sind essbar und das weiße Fruchtfleisch ist süß und erinnert an Baumwolle. In der Blüte ist dieser Baum sehr dekorativ und kann auch zur Begrünung von Städten benutzt werden. Diese Baumart wird für die Wiederraufforstung degradierter Flächen empfohlen, wo sie als Futterquelle für Wildtiere dient.


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Ingá Cipó Die Gattung gehört zu den FABACEAE, den Hülsenfrüchtlern. Wissenschaftlich beschrieben wurde die Art durch von Martius, einem der bekanntesten Forscher überhaupt. Ingá ist ein Indiowort (Tupí), cipó ist portugiesisch und bedeutet Liane, der Baum ist aber keine Liane. Er wird wohl aufgrund der gewundenen, schlangenförmigen Früchte von etwa einem Meter Länge, die tatsächlich an Lianen erinnern, seinen Namen bekommen haben.

Bäume dieser Ingá-Art erreichen eine Höhe von über 20 Meter und Stammdurchmesser von über 50 Zentimeter. Sein Holz hat praktisch keinen kommerziellen Nutzen. Sie kommen für gewöhnlich in der Nähe von Flüssen bzw. in Feuchtgebieten sowie auf Überflutungsflächen vor. Diese Ingá-Gattung ist auch durch eine ökologische Besonderheit interessant. An den Blättern befinden sich nämlich Nektardrüsen (vergleichbar mit denen, die in Blüten Nektar produzieren).

Die Blätter der Ingá sind gefiedert und tragen an einer dünnen Achse unzählige kleine Blättchen. Die Nektardrüsen verfügen über deutlich geschwollene Spitzen an der Basis der Achse. Die Blüten sind weiß, pinselförmig und werden von Faltern oder Fledermäusen bestäubt. Die essbaren und hochgeschätzten Früchte werden häufig auf Freiluftmärkten angeboten.


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Ingá da Praia Diese Baumart gehört zu den FABACEAE, den Hülsenfrüchtlern. Der Name Ingá entstammt der Indiosprache Tupí, Ingá ist auch der wissenschaftliche Gattungsname; weil aber diese Gruppe sehr artenreich ist und diese sich oft kaum unterscheiden, ist in diesem Fall nicht bekannt, um welche Art es sich handelt. Das kommt durch das Kürzel sp. im Namen zum Ausdruck, welches Spezies bedeutet. Meist ist damit die Art Ingá laurina gemeint. Diese Art ist in Südamerika weit verbreitet.

Diese Ingá-Art erreicht eine Höhe von bis zu 20 Meter und Stammdurchmesser von 70 Zentimeter. Sie verfügt über ein dichtes Blätterdach, das viel Schatten spendet. Ihr Holz hat praktisch keinen kommerziellen Nutzen. Sie kommt für gewöhnlich in der Nähe von Flüssen bzw. in Feuchtgebieten sowie auf Überflutungsflächen vor. Der Baum kann auch an trockenen Standorten gedeihen, auf Kaffeeplantagen wird er oft als Schattenspender eingesetzt.

Die Blätter der Ingá sind gefiedert und tragen an einer dünnen Achse unzählige kleine Blättchen. Die Blüten sind weiß und wohlriechend. Die Früchte sind essbar, das weiße, süße Fruchtfleisch erinnert im Aussehen an Baumwolle und wird von Wildtieren als Nahrung geschätzt.


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Ipê Amarelo (chry.) Ipê ist der Tupí-Name für eine Reihe von Bäumen und Lianen, die bekannt sind für ihre üppigen Blüten. Es handelt sich um Arten der Familie BIGNONIACEAE oder Trompetenbaumgewächse. Die Arten werden in Brasilien grob nach der Farbe ihrer Blüten unterschieden. Die Blüten dieser Spezies sind gelb und trompetenförmig. Wenn die Bäume blühen, leuchten sie komplett gelb, weil die Blüte in der Trockenzeit liegt und deshalb die Bäume nur wenige Blätter tragen. Die Art besiedelt vor allem die atlantischen Regenwälder Brasiliens.

Diese Ipê-Art erreicht lediglich eine Höhe von 10 Meter und einen Stammdurchmesser von 40 Zentimeter. Das Holz lässt sich gut im Freien verwenden, weil es sehr widerstandsfähig ist. Besonders geschätzt wird der Baum zur Begrünung enger Straßen und um Gärten und Parks zu verschönern. Seine geringe Größe von nur etwa 10 m und bezaubernden Blüten sind dabei von Vorteil.

Junge Äste sind von dichten rostartigen Haaren überzogen. Die Blätter sind handförmig unterteilt, sie bestehen also aus fünf Blättchen, das mittlere ist am größten. Die großen gelben Blüten werden typischerweise von Bienen besucht. Die Früchte sind länglich und trocken, bei Reife setzen sie eine große Menge kleiner geflügelter Samen frei. Die Pflanzen wachsen recht schnell und können nach zwei Jahren schon eine Höhe von 3,5 Meter erreichen.


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Ipê Branco Diese Baumart zählt zur Familie der BIGNONIACEAE oder Trompetenbaumgewächse. Der Name Ipê ist Tupí und bezeichnet eine Gruppe von Bäumen, die aufgrund der immensen Anzahl ihrer Blüten besonders auffällig ist. Diese Ipê blüht weiß wie das Wort ?branco? im Namen andeutet. Sie sind in fast ganz Brasilien verbreitet, von den Regenwäldern Amazoniens und der Atlantikküste, zum Beispiel in Bahia aber auch in den trockenen Gebieten, den Cerrados im Zentrum und Süden des Landes, bis in die Caatinga des Nordostens, ein Gebiet, das für seine oft extremen Dürren bekannt ist.

Der Baum wird bis zu 16 Meter hoch und erreicht Stammdurchmesser von 50 Zentimeter. Sein Holz wird zum Bauen von Häusern genutzt. Besonders geschätzt wird der Baum zur Begrünung von Straßen und um Gärten und Parks zu verschönern. Seine geringe Größe und bezaubernden Blüten, die mehrmals pro Jahr erscheinen, sind dabei von Vorteil. Diese Art ist vielleicht die am auffälligsten blühende Ipê, allerdings hält die Pracht nur etwa zwei Tage an.

Die Blätter sind dreigeteilt und bilden ein dichtes Blätterdach von blaugrüner Farbe. Die großen trompetenförmigen Blüten werden gewöhnlich von Bienen bestäubt. Die Früchte sind länglich und trocken, bei Reife setzen sie eine große Menge kleiner geflügelter Samen frei, die vom Wind verbreitet werden. Die Pflanzen wachsen recht schnell und können nach zwei Jahren schon eine Höhe von 3,5 Meter erreichen.


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Ipê Felpudo Der Ipê Felpudo gehört zu den BIGNONIACEAE, den Trompetenbaumgewächsen, und wurde 1893 von Bureau in der Zeitschrift Videnskabelige Meddelelser fra Dansk Naturhistorisk Forening i Kjøbenhavn wissenschaftlich benannt. In den Sägemühlen wird diese Art auch Ipê Tobacco genannt. Die Küsten des Atlantischen Regenwaldes Brasiliens sind Teil ihres natürlichen Verbreitungsgebiets, insbesondere kommt sie im Südosten vor.

Dieser Baum wird 20 Meter hoch und erreicht Stammdurchmesser von 50 Zentimeter. Sein Holz kommt am Bau, für Innenkonstruktionen und in der Herstellung von Werkzeuggriffen zum Einsatz. Er hat eine tief längsgefurchte Rinde. Sie ist für tropische Bäume ungewöhnlich dick, nämlich etwa 5 cm, und schützt den Baum vor Feuer. Aufgrund seines dekorativen Äußeren empfiehlt er sich für die Landschaftsgärtnerei.

Die dunkelbraunen Blüten dieser Art sind in rispenförmigen Blütenständen angeordnet. Ihre charakteristische Farbe ist der Grund für den Beinamen Tabacco, also Tabak. Sie bilden einen schönen Kontrast zu den jungen, frischgrünen Blättern. Die Blüten werden von Bienen bestäubt. Die Blätter sind gefingert, bestehen also aus fünf Blättchen, die von einem Punkt ausgehen, jedes einzelne ist bis zu 25 cm lang. Die Blätter sind behaart und flaumüberzogen, was dieser Art ihren Namen gibt.


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Ipê Roxo (avell.) Diese Baumart gehört zu den BIGNONIACEAE, den Trompetenbaumgewächsen. Die von den Tupí als Ipê bezeichneten Bäume sind eine sehr große Gruppe. So ist es nicht verwunderlich, dass der Name Ipê Roxo für mindestens zwei Arten benutzt wird. In Brasilien kommt diese Art hauptsächlich an der Atlantikküste von Maranhão bis Rio Grande do Sul vor.

Der Baum erreicht eine stattliche Höhe von 35 Meter bei Stammdurchmessern von bis zu 80 Zentimeter. Er bildet gemeinsam mit anderen großen Bäumen die oberste Etage des Kronendachs. Das Holz der Art ist sehr schwer und nicht leicht zu sägen. Es ist selbst unter widrigen Bedingungen sehr haltbar, daher kann es für viele Zwecke benutzt werden, sogar zum Schiffsbau und für besonders dekorative Gegenstände. Teile des Baumes werden zu medizinischen Zwecken eingesetzt.

Der vor allem in der Blüte wunderschöne Baum eignet sich hervorragend für die Landschaftsplanung und wird zur Verschönerung von Straßen und Parks öfter eingesetzt als jede andere Ipê-Spezies. Er ist auch äußerst nützlich für die Wiederaufforstung und zur dauerhaften Erhaltung von degradierten Flächen. Sie stehen meist vereinzelt und kommen gleichermaßen in unberührten Urwäldern, sowie in beeinträchtigten Lebensräumen vor. Wenn der Baum blüht, ist er meist völlig blattlos, und die rosaroten bis fliederfarbenen Blüten bilden eine wahre Augenweide.


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Ipê Roxo (hept.) Diese Baumart gehört zu den BIGNONIACEAE, den Trompetenbaumgewächsen. Die von den Tupí als Ipê bezeichneten Bäume sind eine sehr große Gruppe. So ist es nicht verwunderlich, dass der Name Ipê Roxo für mindestens zwei Arten benutzt wird. In Brasilien kommt diese Art hauptsächlich an der Atlantikküste von Maranhão bis Rio Grande do Sul vor.

Diese Ipê-Spezies erreicht Höhen von bis zu 20 Meter und Stammdurchmesser von 80 Zentimeter. Ihr Holz ist schwer und sehr hart und auch unter äußerst widrigen Bedingungen extrem widerstandsfähig. Es kann für den Bau von Häusern, Brücken und Schiffen benutzt werden. Teile des Baumes werden zu medizinischen Zwecken eingesetzt. Im Landschaftsbau und in der Begrünung von Straßen und Parks ist die Art sehr beliebt und vielgenutzt. Der Baum ist auch gut geeignet für langfristige Wiederaufforstungen und um dauerhaft Landschaften zu schützen.

In der Blüte stellt dieser Baum ein wahres Naturschauspiel dar. Der Baum blüht, wenn er seine gesamten Blätter abgeworfen hat, und ist dann vollständig von purpur- bis rosafarbenen Blüten bedeckt. Die Blüten sind trompetenförmig, in Dolden angeordnet und werden von Bienen bestäubt. Die Blätter sind in sieben Blättchen unterteilt, die dieser Art ihren Namen geben. Die schnellwüchsigen Jungpflanzen erreichen innerhalb von zwei Jahren bereits eine Höhe von 3 Meter.


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Ipê Verde Der Ipê Verde gehört zu den Trompetenbaumgewächsen (BIGNONIACEAE). Von Martius beschrieb diese Spezies 1843 in seinem Buch Systema Materiae Medicae Vegetabilis Brasiliensis (66). Die Art wird bereits seit langem in der Medizin genutzt. Sie kommt in vielen Ländern Südamerikas vor, zum Beispiel in Ecuador, Bolivien und Argentinien; in Brasilien in zahlreichen Waldformationen.

Der Baum wird durchschnittlich etwa 12 m hoch und hat einen Stammdurchmesser von etwa bis zu 40 cm. Das Holz ist nicht so schwer wie das anderer Ipê-Arten und auch nicht so extrem widerstandsfähig. Es lässt sich dementsprechend besser zum Fertigen von Gegenständen nutzen, die im Inneren von Gebäuden gebraucht oder aufbewahrt werden. Dieser hübsche Baum wird entlang von Straßen gepflanzt und vor allem zur Wiederaufforstung gebraucht. Als Pionier eignet sich der Baum gut für diesen Zweck und verträgt trockene Standorte sehr gut.

Seine Blüten sind weniger hübsch und auffällig als die anderer Spezies. Die Blüten sind trompetenförmig und von grünlicher Farbe und der Ursprung seines Namens. Die glatten und schimmernden Blätter sind fingerförmig unterteilt. Die Jungpflanzen wachsen recht langsam und erreichen nach zwei Jahren höchstens 2,5 m.


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Itapicuru Die Itapicuru gehört zu den FABACEAE, zu Deutsch Hülsenfrüchtler. Sie wurde 1892 von Taubert in der Zeitschrift Flora (75: 77, S. 3) wissenschaftlich beschrieben. Es ist die einzige Art der Gattung. Der brasilianische Name entstammt vermutlich der Tupísprache. Itá heißt Stein, apé heißt Rinde und curu bedeutet ungleichmäßig, runzelig. Zusammen genommen nimmt das Wort wohl Bezug auf die Struktur der Rinde. Der Baum kommt in zahlreichen Waldformationen Brasiliens vor.

Der Itapicuru erreicht eine Höhe von 25 Meter und einen Stammdurchmesser von 90 Zentimeter. Das Holz ist sehr schwer und widerstandsfähig und auch unter widrigen Bedingungen äußerst langlebig, weshalb es in zahlreichen Konstruktionen Verwendung findet, insbesondere im Außenbereich. Durch seine Pioniereigenschaften und Anpassung an Trockenheit eignet sich dieser Baum zur Wiederaufforstung. Er kommt sogar in der Caatinga vor, einer besonders trockenen Landschaft Brasiliens.

Die weißen Blüten mit roten Tupfern verströmen einen wohlriechenden Duft. Die tiefgrünen Blätter glänzen auf Ober- und Unterseite. Die Früchte sind trockene Schoten, die 1 bis 2 Samen enthalten. Als Feldpflanze entwickelt sich diese Art nur mäßig.


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Jacarandá da Bahia Der Jacarandá da Bahia gehört zur Familie der FABACEAE, zu Deutsch Hülsenfrüchtler. Im Brasilianischen wird die Art meist Jacarandá genannt, sie hat aber auch andere Namen und auch andere Arten tragen die Bezeichnung Jacarandá. Die Art wird bereits seit über 300 Jahren kommerziell genutzt und trägt außerhalb Brasiliens auch den Namen Brasilianische Rose. In Brasilien kommt sie hauptsächlich an der Atlantikküste von Bahia und bis in den Bundesstaat São Paulo vor.

Der Jacarandá da Bahia erreicht eine Höhe von bis zu 25 Meter und sein Stamm hat einen Durchmesser von bis zu 80 Zentimeter. Das äußerst dekorative und widerstandsfähige Holz wird weltweit zur Herstellung von Klavieren und Luxusmöbeln verwendet. Zudem findet es für Innenausstattungen und beim Hausbau Verwendung. Es handelt sich um das wertvollste Holz des ganzen Landes. Darüber hinaus sondert es ein wohlriechendes ätherisches Öl ab. Der Baum ist aufgrund seiner Blätter und Krone besonders hübsch.

Seine wohlreichenden Blüten sind von gelblicher bis weißer Farbe und werden von Bienen und kleinen Insekten bestäubt. Er gilt als rustikale und an Trockenheit angepasste Pionierpflanze, die auch bei der Landschaftsgärtnerei von Nutzen ist, und wird zur Wiederaufforstung degradierter Flächen empfohlen. Als Feldpflanze entwickelt sich diese Art nur sehr langsam.


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Jacarandá de Minas Der Jacarandá de Minas gehört zur Familie der BIGNONIACEAE, zu Deutsch Trompetenbaumgewächse. Die Art wurde durch von Martius 1841 für die Wissenschaft entdeckt (Flora 24(2 Beibl.):51). Im Brasilianischen wird die Art meist Jacarandá genannt, sie hat aber auch andere Namen und auch andere Arten tragen die Bezeichnung Jacarandá. Heimisch ist sie in der südlichen Hälfte Brasiliens.

Der Baum ist kleinwüchsig und erreicht mit einem Stammdurchmesser von bis zu 40 Zentimeter eine Höhe von lediglich 10 Meter. Das leichte und weiche Holz eignet sich zum Tischlern, ist aber nur in trockener Umgebung haltbar. Der Baum ist sehr schön, vor allem in der Blüte, weshalb er gerne in der Landschaftsplanung eingesetzt wird. Er gilt als rustikale und an Trockenheit angepasste Pionierpflanze, die zur Wiederaufforstung degradierter Flächen empfohlen wird.

Die Art wird heute in vielen tropischen Ländern der Welt angepflanzt, weil sie besonders auffällige blaue oder violette trompetenförmige Blüten hat. Ihre Blätter erinnern an Farnwedel. Der diskusförmige Samen ist rundherum mit einem auffälligen dünnen und durchsichtigen Flügel umgeben.
Jungpflanzen sind nach zwei Jahren oft schon 3 m hoch.


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Janauba Die Art gehört zu den APOCYNACEAE oder Hundsgiftgewächsen. Die Mitglieder dieser Familie besitzen einen Milchsaft, der oft giftig ist, in geringen Dosen jedoch auch medizinisch verwendet werden kann. Der Name Janaúba entstammt der Tupísprache und bezieht sich vermutlich auf den bereits erwähnten Milchsaft. Die Art ist vor allem im Amazonasgebiet und im Atlantischen Regenwald verbreitet, insbesondere im Bundesstaat Bahia.

Der Janaúba erreicht eine Höhe von bis zu 16 Meter und einen Stammdurchmesser von 40 Zentimeter. Für gewöhnlich bildet er ein pyramidenförmiges und eng begrenztes Blätterdach. Sein Holz ist weich und leicht zu bearbeiten, doch nicht sehr langlebig. Es wird für Innenkonstruktionen benutzt, sowie für Schatullen, Spielzeug und Werkzeuggriffe. Diese Art wächst sowohl in regelmäßig überfluteten Gebieten bzw. Auen als auch in Gebieten, die relativ trocken bleiben.

Die wenigen weißen Blüten sind sehr wohlriechend. Die Früchte öffnen sich bei Reife; sie enthalten viele Samen, die vom Wind verstreut werden. Obwohl er auch im Inneren von Wäldern vorkommt, findet sich der Baum für gewöhnlich an offenen Standorten, zum Beispiel an Waldrändern, wo es viel Licht gibt.


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Jatobá Diese Art gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Linné benannte die Art 1753 in seinem berühmten Werk Species Plantarum. Die Art gehört zu den Bockshorngewächsen (CAESALPINIACEAE) oder Hülsenfrüchtlern. Der indianische (Tupí-) Name bezeichnet eine harte Frucht bzw. einen Baum, der solche Früchte trägt. Die Art kommt in zahlreichen Bundesstaaten vor, insbesondere im Osten des Landes entlang der Antlantikküste von Maranhão bis Paraná.

Der Jatobá erreicht eine Höhe von 20 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von 1 Meter. Das edle, schwere und harte Holz eignet sich für verschiedene Zwecke, etwa für die Herstellung von Möbeln, Sportgeräten oder Werkzeuggriffen. Teile des Baums finden in der Volksmedizin bei der Bekämpfung unterschiedlichster Krankheiten breite Anwendung. Die Rinde lässt sich zu ?Jatobá-Wein? verarbeiten, der vor allem am Land sehr beliebt ist.

Die kleinen weißen Blüten stehen in endständigen Blütenständen und führen Honig. Seine großen trockenschaligen Früchte verfügen über eine essbare nahrhafte mehlige Masse, die von Mensch und Tier verzehrt wird. Der Baum sollte auch in Wiederaufforstungen degradierter Flächen nicht fehlen, wo er eine Nahrungsquelle für Wildtiere darstellt.


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Jenipapo Der Jenipapo gehört zur Familie der RUBIACEAE (Kaffeegewächse). Linné beschrieb die Art schon im Jahr 1759 in der Systema Naturae (Editio Decima 2:931). Die Art, die bereits von den Tupí als Jenipapo bezeichnet wurde, spielt in der Kultur der Ureinwohner Brasiliens eine bedeutende Rolle als Nahrungsmittel und auch bei der Herstellung von rotem Farbstoff, mit dem der Körper bemalt wird. Die ursprüngliche Bedeutung des Namens ist etwa ?ölige Frucht, die am Ende von Ästen wächst?. Die Art ist in ganz Brasilien verbreitet.

Der Jenipapo erreicht eine Höhe von bis zu 15 Meter und einen Stammdurchmesser von 60 Zentimeter. Das mittelschwere Holz eignet sich für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, u. a. für den Hausbau und die Tischlerei. Sie dient weiters der Herstellung von Süßigkeiten und eines alkoholischen Getränks, das aus den Mittsommerfeierlichkeiten im Nordosten Brasiliens nicht wegzudenken ist. Die aufgrund ihrer Früchte angepflanzte Spezies eignet sich auch hervorragend für die Wiederaufforstung degradierter Flächen und dient Säugetieren, Fischen und Vögeln als Nahrungsquelle.

Die rundlichen grau-braunen Früchte haben ein dichtes Fruchtfleisch und sind sehr saftig. Teile des Baums finden in der Volksmedizin bei der Bekämpfung unterschiedlichster Krankheiten breite Anwendung. Nach zwei Jahren sind Jungpflanzen bereits zu bis zu 2 m hohen Bäumchen herngewachsen. Nach fünf Jahren tragen die Bäume dann das erste Mal Früchte.


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Jequitibá Der Jequitibá gehört zu den LECYTHIDACEAE, zu Deutsch Topffruchtgewächsen. Kuntze gab der Art 1898 ihren wissenschaftlichen Namen (Revisio Generum Plantarum). Der berühmteste Vertreter dieser Familie ist vermutlich die Paranuss. Die Nüsse, d.h. Samen, stecken in einer dicken Kapsel, die einen regelrechten Deckel hat. Die Bäume kommen in zahlreichen Bundesstaaten Brasiliens vor, hauptsächlich jedoch im Osten und Nordosten entlang der Atlantikküste.

Der Jequitibá erreicht eine Höhe von bis zu 50 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von 1 Meter. Er ist einer der größten Bäume Brasiliens. Einige Arten erreichen sogar stolze Stammdurchmesser von bis zu 4 Meter. Zusammen mit anderen Baumarten bildet er das Kronendach des Waldes. Diese üppigen Bäume kommen in der Landschaftsgestaltung und zur Begrünung von Parks und Plätzen häufig zum Einsatz. Das Holz ist leicht und eignet sich für den Hausbau und die Herstellung von Haushaltsgegenständen.

Seine Rinde dient in der Volksmedizin zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Früchte und Samen dienen unterschiedlichsten Tieren, insbesondere Affen, als Nahrungsquelle. Seine Samen besitzen Flügel und werden vom Wind verstreut. Der schöne Baum ist gut geeignet für Wiederaufforstungen degradierter Flächen. Nach zwei Jahren sind Jungbäumchen bereits 3,5 m hoch.


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Leiteiro Leiteiro ist Portugiesisch und bedeutet Milchmann, die Art gehört nämlich zu den APOCYNACEAE, den Hundsgiftgewächsen, die oft reichlich Milchsaft produzieren. Der Leiteiro kommt vor allem im Süden des Landes und dort in zahlreichen Waldformationen vor. Seine rasche Vermehrung erfolgt über Wurzelausläufer, weshalb er in zahlreichen Viehweiden als invasive Pflanze gilt.

Bäume dieser Art sind klein und erreichen eine Höhe von lediglich 6 Meter und Stammdurchmesser von 30 Zentimeter. Sein Holz ist leicht und weich und wird hauptsächlich für Dielen benutzt. Aufgrund seiner geringen Größe eignet er sich ideal zur Begrünung von Städten. Die Bäume behalten das ganze Jahr über ihre Blätter, sie lieben Sonne und sind typische Pioniere, die sich auch an ungünstigen Standorten durchsetzen können.

Die weißen Blüten haben eine Drehsymmetrie, ähnlich einem Propeller. Die Früchte haben eine runzelige Oberfläche und öffnen sich bei Reife. Jahr für Jahr bringt dieser Baum eine Unzahl an Früchten hervor. Insbesondere Vögel laben sich genüsslich und ausgiebig an den roten Bestandteilen seiner Früchte. Aus diesem Grund ist dieser Baum ideal für die Wiederaufforstung degradierter Flächen.Die Keimlinge wachsen rasch und innerhalb von zwei Jahren sind die Pflänzchen schon 3,5 m hoch.


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Louro Diese Baumart gehört zur Familie der BORAGINACEAE oder Raublattgewächse. Der portugiesische Name Louro bezeichnet eigentlich den Lorbeerbaum. Den wissenschaftlichen Namen erhielt sie 1840 von de Arrábida und von Steudel im Nomenclator Botanicus (ed. 2 419). Die Art kommt im gesamten Gebiet des Atlantischen Regenwaldes vor, von Ceará im Norden bis Rio Grande do Sul im Süden, aber auch im Cerrado, einer trockeneren Buschlandschaft im Hinterland.

Der Louro erreicht eine Höhe von bis zu 30 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 90 Zentimeter. Er bildet zusammen mit anderen Baumarten das Kronendach des Waldes. Das Holz ist kommerziell sehr wertvoll, da es mittelschwer, hart, widerstandsfähig und gut zu bearbeiten ist. Daraus lassen sich Luxusmöbel, dekorative Paneele und Furnierholz herstellen.

Der Louro gehört zu den häufigsten Waldpionierpflanzen sich erholender degradierter Flächen und kommt auch bei der Begrünung von Straßen zum Einsatz. Die Blätter sind zugespitzt eiförmig und die Blüten sind weiß und klein und stehen in dichten Blütenständen. Jahr für Jahr bringt dieser Baum eine Unzahl an Samen hervor, die vom Wind verbreitet werden. Keimlinge wachsen äußerst schnell und erreichen nach zwei Jahren bereits eine Höhe von bis zu 3,5 Meter.


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Massaranduba Wissenschaftlich gehört der Massaranduba zur Familie der SAPOTACEAE oder Sapotengewächse, deren Vertreter oft reichlich Milchsaft produzieren. Sie ist im Gebiet des Atlantischen Regenwaldes verbreitet, vom Bundesstaat Pará bis Rio de Janeiro.

Der Massaranduba erreicht eine Höhe von bis zu 25 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von 70 Zentimeter. Er hat eine dicke dunkelgraue Rinde. Sein Holz ist von rötlicher Farbe und dunkelt nach dem Anschnitt nach. Es ist hart, verfügt über eine hohe mechanische Festigkeit, ist äußerst wetterbeständig und eignet sich deshalb hervorragend als Bauholz. Zudem kann es für Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen eingesetzt werden.

Seine weißen bis cremefarbenen Blüten sind äußerst wohlriechend. Die rundlichen Früchte besitzen ein süßes und essbares Fruchtfleisch. Affen und Vögel laben sich gerne daran und verbreiten den Großteil der Samen. Er spielt eine bedeutende Rolle bei der Wiederaufforstung degradierter Flächen und als Nahrungsquelle für Vögel. Keimlinge benötigen Zeit für ihr Wachstum.


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Mutamba Diese Art gehört zur Familie der MALVACEAE oder Malvengewächse. Sie ist beinahe in ganz Brasilien in unterschiedlichsten Waldformationen verbreitet und kommt außerdem in zahlreichen Ländern Südamerikas vor. Die trockenen Früchte verbleiben nach dem Reifen noch lange am Baum und dienen Wildtieren als hochgeschätzte Nahrungsquelle.

Der Mutamba erreicht eine Höhe von 16 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 50 cm. Die Blätter sind zugespitzt und asymmetrisch. Das leichte und weiche Holz ist durchaus langlebig, sofern es den Elementen nicht schutzlos ausgesetzt wird. Es eignet sich für Innenkonstruktionen sowie für die Tischlerei und Holzbehältnisse. Zudem lässt sich daraus qualitativ hervorragende Kohle herstellen, die zu Schießpulver weiterverarbeitet werden kann, und aus der Rinde werden Seile und Taue gefertigt. Die Baumkrone dieser Art ist auch sehr hübsch anzusehen und sorgt für ausreichend Schatten weshalb sie in der Lanschaftsgärtnerei eingesetzt wird.

Seine einfachen Blätter sind spitz, asymmetrisch und beidseitig behaart. Die trockenen Früchte werden gern von Affen und anderen Wildtieren gefressen, weshalb sich dieser Baum hervorragend zur Wiederaufforstung degradierter Flächen eignet. Nach dem Auspflanzen zeigen sich die rasch wachsenden Keimlinge recht schnell.


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Oiti Diese Spezies gehört zu den CHRYSOBALANACEAE oder Goldpflaumengewächsen. Sie kommt für gewöhnlich im Atlantischen Regenwald vor, von Minas Gerais und Espírito Santo bis Pernambuco. Doch ist ihre Verbreitung selbst in diesen Gebieten oft unregelmäßig und lückenhaft.

Der Oiti erreicht eine Höhe von bis zu 15 Meter und einen Stammdurchmesser von 50 Zentimeter. Sein schweres, hartes und langlebiges Holz dient zahlreichen Zwecken, wie dem Bau von Häusern oder Booten. Zudem kann es für Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen eingesetzt werden. Er trägt ein blattreiches und ganzjähriges Blätterdach. Er spendet ausreichend Schatten, weshalb er in der Landschaftsgärtnerei eingesetzt wird und findet sich häufig auf Plätzen und in Gärten. Zur Begrünung von Parkplätzen eignet er sich jedoch nicht, da seine reifen Früchte Fahrzeuge beschädigen können, wenn sie vom Baum fallen.

Die Blätter sind länglich und gewellt, die Oberfläche ist glänzend und erinnert an jene von Lorbeerblättern, die zum Kochen verwendet werden. Die Früchte haben eine Form, in etwa ähnlich Mangofrüchten, allerdings sind sie kleiner, und bleiben unter 10 cm Länge. Der Baum trägt jedes Jahr sehr viele Früchte, die von zahlreichen Tieren gefressen werden, deshalb ist die Art auch für Wiederaufforstungen degradierter Flächen besonders interessant.


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Pau Brasil Diese Pflanzenart gehört zur Familie der CAESALPINIACEAE oder Johannisbrotgewächse. Die Geschichte des Pau Brasil, auf Deutsch Brasilholz, ist eng verknüpft mit der seiner Heimat. Pau Brasil wurde genutzt um daraus einen roten Farbstoff herzustellen. Brasilien wurde damals noch Tierra da Vera Cruz, also Land des wahren Kreuzes genannt, weil aber der Handel mit Brasilholz bald die ökonomisch bedeutendste Möglichkeit darstellte, die Kolonie auszubeuten, bürgerte sich der Name Terra do Pau Brasil oder einfach Brasil (Brasilien) ein. Die Geschichte Brasiliens begann also bereits mit der massiven Zerstörung seiner Wälder; das Pau Brasil ist heute vom Aussterben bedroht.

Der Pau Brasil erreicht eine Höhe von bis zu 15 Meter und einen Stammdurchmesser von 50 Zentimeter. Allerdings lassen historische Texte vermuten, dass diese Bäume einst eine Höhe von 30 Meter erreichten. Stamm und Äste sind stachelbewehrt. Das äußerst harte, schwere und langlebige Holz wird zur Herstellung von Geigenbögen und anderer Luxusgegenstände verwendet, was aufgrund des gegenwärtigen Mangels an Bäumen jedoch gerade schwierig ist. Aufgrund seiner historischen Bedeutung und der Schönheit seiner Blüten kommt er in der Landschaftsgärtnerei häufig zum Einsatz.

Die Blüten sind gelb mit roter Mitte. Die Früchte sind stachelige, etwa 7 Zentimeter lange Schoten , die ein Hand voll Samen enthalten. Die Jungpflanzen wachsen nur langsam. Dieser Baum empfiehlt sich aufgrund seines drohenden Aussterbens geradezu für die Wiederaufforstung degradierter Flächen.


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Pau Ferro Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Ferrea heißt auf Lateinisch ?die Eiserne?, denn das dunkelbraune Holz ist sehr schwer. Pau Ferro unterscheidet sich von vielen anderen Arten derselben Familie aufgrund der tatsache, dass es keine Stacheln besitzt. Diese Spezies findet sich traditionell in den Atlantischen Regenwäldern, von den Bundesstaaten Piauí bis Rio de Janeiro.

Der Pau Ferro erreicht eine Höhe von 30 Meter und einen Stammdurchmesser von 50 Zentimeter. Er bildet zusammen mit anderen Baumarten das Kronendach des Waldes. Die Rinde ist sehr charakteristisch, da sie glatt ist und abblättert, wobei sie hell gefärbte Stellen auf den Stämmen zurücklässt, die an Platanen erinnern. Sein äußerst schweres, hartes und schwer zu bearbeitendes Holz ist äußerst langlebig. Der sehr attraktive Baum wird gern zur Begrünung von Städten angepflanzt. Nicht zu empfehlen ist seine Verwendung in stark frequentierten Bereichen, da seine Äste unter Windeinwirkung leicht brechen.

Teile des Baums finden in der Volksmedizin bei der Bekämpfung unterschiedlichster Krankheiten breite Anwendung. Die Blüten sind gelbweiß und die Früchte befinden sich in einer äußerst widerstandsfähigen braunen Schote, die ihre Samen nur unter Hammerschlägen preisgibt. Junge Bäume entwickeln sich schnell und eignen sich hervorragend für die Wiederaufforstung degradierter Flächen.


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Pau Pombo Diese in Südamerika weitverbreitete Spezies gehört wie auch die Mango zur Familie der ANACARDIACEAE oder Sumachgewächsen. Jean Baptiste Aublet gab dem Pau Pombo 1775 seinen wissenschaftlichen Namen in seinem Werk: ?Histoire des plantes de la Guiane Françoise?. Der Pau Pombo ist in ganz Brasilien verbreitet, bevorzugt jedoch in Feuchtgebieten.

Der Pau Pombo erreicht eine Höhe von etwa 15 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von über einem halben Meter. Das leichte, weiche und gut zu bearbeitende Holz wird häufig für die Herstellung von Spielzeug sowie anderer Gegenstände verwendet. Der Baum wird auch bei der Wiederaufforstung geschätzt, da seine Früchte von Tieren, insbesondere von Vögeln und Affen, gerne gefressen werden. Es gibt eine kleinwüchsige Affenart, die Sagüi, die mit Vorliebe die Rinde der Bäume anknabbern, weil sie das austretende Harz schätzen.

Die Blätter sind gefiedert, groß und glänzend. Die Blüten sind sehr klein, unscheinbar und werden vor allem von Bienen und Fliegen aufgesucht. Die Früchte sind etwa 1 cm groß, rundlich und schwarz glänzend. In der Wiederaufforstung von Auen und Flussufern ist der Baum sehr beliebt. Die Keimlinge sind äußerst schnellwachsend.


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Pau Sangue Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Das ?Blutholz?, so die Bedeutung des brasilianischen Namens, bekam ihren wissenschaftlichen Namen 1837 von Vogel, veröffentlicht in der Linnaea (11:416). Die Art hat ihr Hauptverbreitungsgebiet im Atlantischen Regenwald, von Bahia bis Paraná.

Der Pau Sangue wird maximal 14 Meter hoch und sein Stamm erreicht einen Durchmesser von 50 Zentimeter. Sein leichtes Holz ist äußerst fäulnisanfällig und hat auch Termiten kaum etwas entgegenzusetzen, weshalb es sich nur für die Verwendung in Innenräumen, etwa zur Herstellung von Armaturen empfiehlt. Der Baum ist sehr attraktiv, vor allem wegen der glänzenden Blätter und der kurzen, aber schönen Blüte, weshalb er sich gut in der Landschaftsgestaltung einsetzen lässt.

Die gelben Blüten weisen eine dunklere Mitte auf. Die Früchte sehen aus wie flach gedrückt und werden vom Wind verbreitet. Es ist sehr schwierig, die Samen aus den Früchten zu entfernen, was aber auch nicht nötig ist, wenn man die Pflanze vermehren will, weil man einfach die ganzen Früchte verwenden kann. Weil er auch direkte Sonneneinstrahlung gut verträgt und sich leicht vermehren lässt, ist er unentbehrlich für Wiederaufforstungen.


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Pitomba Die Pitomba gehört zu den SAPINDACEAE, den Seifenbaumgewächsen. Sie bekam ihren brasilianischen Namen von den Ureinwohnern, den Tupí. Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, nämlich sowohl die Regenwälder Amazoniens als auch des Atlantiks. Besonders häufig ist sie im Westen Amazoniens und im Norden von Espírito Santo anzutreffen.

Der Pitomba erreicht eine Höhe von nur 12 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter. Das äußerst schwere Holz ist sehr fäulnisanfällig, lässt sich jedoch für Innenarbeiten nutzen. Diese Spezies ist berühmt für ihre essbaren und wohlschmeckenden süß-sauren Früchte, die im Rohzustand und auch für Säfte verwendet werden können. Deshalb werden die Bäume auch in vielen Gärten und Obstplantagen angepflanzt. Die Früchte werden auf Märkten oder auf der Straße verkauft.

Die Blüten sind klein und unscheinbar, sie sitzen in länglichen Blütenständen. Die Früchte sind außen von einer festen, trockenen Schale oder Haut umgeben. Innen liegt ein recht großer rundlicher Samen in einem Mantel aus saftigem Fruchtfleisch. Weil die Früchte auch von Vögeln geschätzt werden, ist der Baum zudem wertvoll für Wiederaufforstungen degradierter Flächen.


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Purga de Cavalo Die Pitomba gehört zu den SAPINDACEAE, den Seifenbaumgewächsen. Sie bekam ihren brasilianischen Namen von den Ureinwohnern, den Tupí. Die Art hat ein großes Verbreitungsgebiet, nämlich sowohl die Regenwälder Amazoniens als auch des Atlantiks. Besonders häufig ist sie im Westen Amazoniens und im Norden von Espírito Santo anzutreffen.

Der Pitomba erreicht eine Höhe von nur 12 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter. Das äußerst schwere Holz ist sehr fäulnisanfällig, lässt sich jedoch für Innenarbeiten nutzen. Diese Spezies ist berühmt für ihre essbaren und wohlschmeckenden süß-sauren Früchte, die im Rohzustand und auch für Säfte verwendet werden können. Deshalb werden die Bäume auch in vielen Gärten und Obstplantagen angepflanzt. Die Früchte werden auf Märkten oder auf der Straße verkauft.

Die Blüten sind klein und unscheinbar, sie sitzen in länglichen Blütenständen. Die Früchte sind außen von einer festen, trockenen Schale oder Haut umgeben. Innen liegt ein recht großer rundlicher Samen in einem Mantel aus saftigem Fruchtfleisch. Weil die Früchte auch von Vögeln geschätzt werden, ist der Baum zudem wertvoll für Wiederaufforstungen degradierter Flächen.


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Putumujú Der Putumujú-Baum gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE) und kommt vor allem im Osten Brasiliens vor, also im küstennahmen Atlantischen Regenwald zwischen den Bundesstaaten Pernambuco im Nordosten und Santa Catarina im Süden.

Der Putumujú erreicht eine Höhe von bis zu 30 Meter und einen Stammdurchmesser von 80 Zentimeter. Das schwere, harte, äußerst langlebige und gut zu bearbeitende Holz eignet sich für Luxusmöbel, den Schiffsbau und allgemein für die Tischlerei, sowie für Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen. Der Baum ist außerdem sehr schön, vor allem seine Blüten, weshalb er zur Stadtbegrünung eingesetzt wird. Allerdings hat er den Nachteil, dass seine stacheligen Früchte vom Wind weit verbreitet werden und zu Unfällen führen können.

Seine breiten, glänzenden Blätter sind gefiedert. Die Blüten sind gelb und stehen in Büscheln. Die Früchte sind geflügelt und im Bereich des Samens mit Stacheln versehen. Die schnellwüchsigen Jungpflanzen werden in nur zwei Jahren bis zu vier oder fünf Meter hoch. Aufgrund seines schnellen Wachstums eignet sich dieser Baum hervorragend für die Wiederaufforstung degradierter Flächen.


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Sabiá Der Sabiá gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Seinen wissenschaftlichen Namen bekam der Baum von Bentham 1841, veröffentlicht im Journal of Botany. Das Hauptverbreitungsgebiet dieses kleinen Baums ist der Nordosten Brasiliens, insbesondere die Caatinga. Die Caatinga ist eine Landschaft im Hinterland, die berühmt ist für ihre unbarmherzigen Dürren. Inzwischen wurde er auch in anderen Regionen des Landes angesiedelt und ist dort heimisch geworden.

Der Sabiá ist ein kleiner stacheliger Baum, dessen Wuchshöhe nur selten über 8 Meter hinausreicht und dessen Stammdurchmesser bis zu 30 Zentimeter beträgt. Aufgrund seiner Schwere, Härte und großen Langlebigkeit eignet sich sein Holz für Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen. Dieser Baum wird aufgrund seines Holzes in großen Mengen angepflanzt. Sabiás können außerdem als Hecken genutzt werden und bilden undurchdringliche Pflanzenwälle. Seine trockenen Blätter dienen als Nahrungsquelle für Rinder während der Trockenzeit.

Seine Rinde trägt kleine Stacheln, mit dem Alter verschwinden, und auch die Äste sind sehr stachelig. Die weißen Blüten sind winzig und haben einen Durchmesser von nur 0,5 bis 0,7 mm, und werden von Bienen bestäubt. Weil der Baum direktes Licht gut verträgt ist er als Pionier für Wiederaufforstungen gut geeignet.


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Sabonete Diese Spezies gehört zu den Seifenbaumgewächsen, den SAPINDACEAE. Der portugiesische Name Sabonete bedeutet Seife. Den wissenschaftlichen Namen erhielt sie 1753 von Linné in seinem Werk ?Species Plantarum?. Auch der lateinische Name bezieht sich auf Seife, denn interessanterweise enthalten die Früchte Saponin und können zum Waschen von Kleidung benutzt werden. Die Art kommt vor allem im Amazonas-Gebiet sowie in Waldformationen wie beispielsweise dem Atlantischen Regenwald vor.

Der Sabonete erreicht eine Höhe von bis zu 9 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter. Das Holz ist von Natur aus nicht sehr langlebig und wird für die Herstellung von Spielzeug sowie allgemein für Holzbehältnisse verwendet. Die Samen finden in Handwerksberufen Verwendung, zum Beispiel zum Befüllen von Rasseln, denn sie sind gleichmäßig rund, hart und schwarz. Weil der ganze Baum mit seiner immergrünen Krone sehr attraktiv ist, wird diese Spezies besonders häufig zur Stadtbegrünung benutzt.

Die duftenden Blüten sind weiß, sehr klein und stehen in lockeren aufrechten Blütenständen. Die Früchte werden von Fledermäusen gefressen. Um die Samen zu ernten, sammelt man die Früchte am besten direkt vom Baum. Jungpflanzen wachsen mit mäßiger Geschwindigkeit und sind nach zwei Jahren schon bis zu 2,5 Meter hoch.


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Sibipiruna Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Der Name Sibipiruna entstammt Tupí, einer einheimischen Sprache Brasiliens. Diese Spezies ist hauptsächlich im südlichen Atlantischen Regenwald verbreitet, kommt aber scheinbar auch im Pantanal vor, dem weitläufigsten Sumpfgebiet im Westen Brasiliens. Ironischerweise verwechseln viele Einheimische diesen Baum mit der Spezies Pau Brasil.

Der Sibipiruna erreicht eine Höhe von bis zu 16 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter. Das mittelschwere und harte Holz wird für verschiedene Bauweisen verwendet. In der Blüte weist dieser Baum eine bezaubernde Krone auf und wird in den Städten Brasiliens oft als Landschaftselement eingesetzt. Er bildet eine üppige Anzahl auffälliger gelber Blüten aus.

Die Blätter sind doppelt gefiedert und die Fiederblättchen sehr klein. Die Blüten sind gelb und sehr auffällig. Seine Früchte bilden trockene Schoten. Jungpflanzen wachsen schnell und sind nach zwei Jahren bereits bis zu 3 m hoch. Diese Baumart sollte unbedingt für die Wiederaufforstung degradierter Flächen eingesetzt werden.


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Sucupira Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Der Name Sucupira entstammt der Tupí-Sprache. Den wissenschaftlichen Namen erhielt sie 1824 von Kunth in seinem Buch ?Nova Genera et Species Plantarum? (quarto ed). Die Art findet sich in zahlreichen Waldformationen Brasiliens.

Der Sucupira erreicht eine Höhe von 16 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 50 Zentimeter. Das Holz ist wertvoll, weil es schwer, sehr schön und von langer Haltbarkeit ist. Es dient zur Herstellung zahlreicher Gegenstände, darunter etwa Bodendielen und Türen. Da der Baum von sehr ansprechendem Wuchs und besonders in der Blüte sehr schön ist, wird er gern in der Landschaftsgestaltung eingesetzt.

Er blüht wenn er praktisch über keine Blätter mehr verfügt, wodurch seine Erscheinung noch beeindruckender ist. Die Blüten sind typischerweise fliederfarben und stehen in lockeren aufrechten Blütenständen. Seine Früchte sind trockene Schoten. Die Jungpflanzen wachsen mit großer Geschwindigkeit und sind nach zwei Jahren bereits bis zu 3 Meter hoch. Seine Blüten sind typischerweise violett. Er dient häufig zur Aufforstung und um degradierte Flächen wieder zu beleben. Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit in Bezug auf Wasser und Nährstoffe hat er für Wiederaufforstungen besondere Bedeutung.


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Sucupira-Amarela Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Die gelbe Sucupira bekam ihren wissenschaftlichen Namen 1825 von Sprengel, veröffentlicht im sechzehnten Band des Buches Systema Vegetabilium. Sucupira ist ein Name aus der Tupísprache. Die Art findet sich in zahlreichen Waldformationen Brasiliens, insbesondere im Atlantischen Regenwald.

Dieser Baum erreicht eine Höhe von etwa 18 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 60 Zentimeter. Sein Holz ist schwer, hart und überaus stabil und eignet sich für Tischlereiarbeiten und Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen. Der durch seine delikaten Blätter und offene lockere Krone sehr attraktive Baum wird gern zur Begrünung von Städten angepflanzt; auch in Wiederaufforstungen und zur dauerhaften Erhaltung der Landschaft sollte er nicht fehlen.

Die Blüten stehen in lockeren und aufrechten Blütenständen. Die Früchte sind trocken und geflügelt. Junge Bäume entwickeln sich langsam und sind nach zwei Jahren erst etwa 1,5 m hoch. Nichtsdestotrotz sollte dieser Baum für Wiederaufforstungen zur dauerhaften Erhaltung der Landschaft eingesetzt werden, weil es sich dabei um eine typische Spezies des Atlantischen Regenwaldes handelt.


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Timbaúva Diese Baumart gehört zu den Mimosengewächsen (MIMOSACEAE). Die Ureinwohner gaben dieser Baumart ihren Namen in ihrer Tupí-Sprache, der Schaumbaum bedeutet. Seine Früchte werden von Wildtieren sehr geschätzt. Die Art findet sich in zahlreichen Waldformationen Brasiliens.

Der Timbaúva erreicht eine Höhe von bis zu 35 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von über 1,5 Meter. Zusammen mit anderen hohen Baumarten bildet diese Spezies das Blätterdach des Waldes. Sein Holz ist leicht und weich und einfach zuzuschneiden. Zudem dient es zur Herstellung von Möbeln und Behältnissen. Seine breite, blattreiche Krone spendet ausreihend Schatten.

In der Trockenzeit verliert der Baum seine Blätter. Die Blüten sind pinselförmig und stehen in kleinen Blütenständen. Die Früchte enthalten Saponin, eine natürliche Seife. Sie haben eine eigenartige Form und erinnern an Ohrmuscheln, es gibt brasilianische Namen, die darauf anspielen, z.B. Orelha de Macaco, also Affenohr. Er produziert nicht jedes Jahr Samen. Der Baum ist interessant für Wiederaufforstungsprojekte, da er in jungen Jahren besonders schnell wächst.


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Trapiá Der Trapiá gehört zu den Kaperngewächsen (CAPPARACEAE). Er erhielt seinen brasilianischen Namen von den Tupí und seinen wissenschaftlichen Namen von Linné im Jahr 1753 in dessen bedeutendem Werk ?Species Plantarum?. In Brasilien findet sich diese Spezies im Atlantischen Regenwald, von den Bundesstaaten Pernambuco bis São Paulo, sowie im Pantanal.

Der Trapiá erreicht eine Höhe von 12 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 45 Zentimeter. Sein Holz ist nicht sehr widerstandsfähig und splittert häufig schon beim Trocknen. Es besitzt nur einen eingeschränkten kommerziellen Nutzen. Menschen wie Wildtieren schätzen seine essbaren Früchte, erstere in Form von Fruchtsaft. Zahlreiche Vogel-, Wildtier- und Fischarten ernähren sich von ihnen und verbreiten die Samen.

In der Trockenzeit verliert der Baum seine glänzenden Blätter. Sie sind dreigeteilt und deutlich zugespitzt. Die Blüten sind weiß und stehen in Blütenständen. Die Früchte sind rund und werden bei Reife gelb und enthalten ein weißes Fruchtfleisch von süßlichem Geschmack. Aufgrund seiner essbaren Früchte eignet sich diese Baumart hervorragend zur Aufforstung degradierter Flächen.


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Vinhático Der Vinhático gehört zu den Hülsenfrüchtlern (FABACEAE). Der Baum wächst im atlantischen Regenwald von Pernambuco bis Rio de Janeiro, aber auch im trockenen Cerrado im Hinterland. Aufgrund der Abholzung und des Handels mit ihrem Holz ist diese Baumart vom Aussterben bedroht.

Der Vinhático erreicht eine Höhe von 30 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 70 Zentimeter. Zusammen mit anderen hoch aufragenden Bäumen bildet er das Blätterdach des Waldes. Das leichte, harte und langlebige Holz wird unter anderem zum Hausbau sowie für die Herstellung von Luxusmöbeln, Furnierholz und Weinfässern benutzt. Der Baum ist von beeindruckender Gestalt und eignet sich deshalb gut für die Landschaftsgestaltung.

Die Blätter sind sehr fein gefiedert und auf der Unterseite heller. Die weißen bis rosafarbenen Blüten sind sehr klein und stehen in gebündelten Blütenständen.Die Früchte sind trockene Schoten. Jährlich produziert der Baum relativ geringe Mengen an lebensfähigen Samen. Nach zwei Jahren Wachstum sind junge Bäumchen ungefähr 3 Meter hoch. Da die Art vom Aussterben bedroht ist, sollte sie unbedingt zur Wiederaufforstung degradierter Flächen eingesetzt werden.


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Sapucaia Diese Art gehört zur Familie der LECYTHIDACEAE oder Topffruchtbaumgewächse, deren Mitglieder sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass sie meist stabile harte Kapseln tragen, die mit einem regelrechten Deckel versehen sind. Darin sitzen die Samen; bekannt ist vor allem die Paranuss. Ihr Hauptverbreitungsgebiet sind die Regenwälder der Atlantikküste, besonders häufig ist sie im südlichen Bahia und in Espírito Santo.

Der Sapucaia erreicht eine Höhe von bis zu 30 Meter und einen Stammdurchmesser von bis zu 90 Zentimeter. Das mittelschwere und harte Holz ist sehr langlebig und eignet sich für Tischlereiarbeiten und Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen. Die Samen sind essbar und sehr aromatisch, weshalb sie von Mensch und Tier gern verzehrt werden. Die großen Kapseln werden als Schmuck benutzt sowie in ländlichen Gegenden als Behälter.

Junge Blätter sind violett bis fliederfarben. Die Blüten sind groß, violett und in Blütenständen angeordnet. Die Blüten bilden sich zeitgleich mit den jungen Blättern und verleihen so der ganzen Blattkrone eine violette Erscheinung. Da diese Spezies über essbare Früchte verfügt, sollte sie unbedingt zur Wiederaufforstung degradierter Flächen eingesetzt werden.


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Ipê Amarelo (ser.) Diese Art gehört zur Familie der BIGNONIACEAE oder Trompetenbaumgewächse. In Brasilien werden die einzelnen Arten grob nach ihrer Farbe unterschieden. Diese Art weist gelbe, trompetenförmige Blüten auf. In der Blüte erstrahlen sie in allen möglichen Gelbtönen, da diese in die trockene Jahreszeit fällt, in der der Baum zudem beinahe alle seine Blätter verliert. Bäume dieser Spezies sind häufig im Amazonas- und selten im Atlantischen Regenwald anzutreffen.

Diese Ipê Amarelo-Art erreicht eine Höhe von 20 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von bis zu 80 Zentimeter. Ihr schweres, äußerst hartes und sehr langlebiges Holz ist nicht einfach zu bearbeiten, kann jedoch für den Haus- und Schiffsbau verwendet werden. Aufgrund ihrer bezaubernden und zahlreichen Blüten dient diese Baumart insbesondere zur Verschönerung von Gärten.

Ähnlich einer Hand verfügen die Blätter über fünf kleine Blättchen. Typischerweise werden ihre gelben großen Blüten von Bienen bestäubt. Die langen und trockenen Früchte setzen wenn sie reif sind viele kleine geflügelte Samen frei. Keimline wachsen mit mäßiger Geschwindigkeit.


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Matataúba Die Matataúba gehört zur Familie der ARALIACEAE oder Araliengewächse. Der Stamm ist für gewöhnlich schlank und gerade; erst wenn der Baum voll entwickelt ist, verzweigt er sich in der Krone. Der Baum kommt sowohl in Amazonien als auch im Atlantischen Regenwald vor. Er ist häufig in Gebieten zu finden, deren Vegetation sich auf natürliche Weise zu erholen beginnt.

Der Matataúba erreicht eine Höhe von 30 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von 90 Zentimeter. Sein Holz ist sehr leicht, einfach zu schneiden und nicht sehr widerstandsfähig. Es wird unter anderem in der Tischlerei eingesetzt, sowie für Streichhölzer, Pinsel, Spielzeug und Besenstiele. Aufgrund seiner eleganten Form eignet sich dieser Baum zudem hervorragend zur Landschaftsgestaltung.

Seine Blätter sind fingerförmig gefiedert und recht groß. Die Unterseiten sind filzig, bräunlich. Die Blüten sind sehr klein, werden von verschiedenen Insekten besucht und stehen in lockeren, aber großen Blütenständen in den obersten Baumwipfeln. Jahr für Jahr produziert er Unmengen an kleinen Früchten, die Vögeln als Nahrung dienen. Er besiedelt sehr leicht neue Standorte und bevorzugt viel Licht. Durch dieses Verhalten ist er für die Regeneration von Wäldern sehr wichtig, da er durch sein zügiges Wachstum die Waldstruktur wieder entstehen lässt.


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Sete Capotes Die Sete Capotes gehört zur Familie der Leguminosen (FABACEAE). Der Name beruht auf dem Abwerfen der Rinde, die in Streifen abfällt; das intensive Grün seiner Blätter verleiht diesem Baum seine bezaubernde Schönheit. Er kommt in zahlreichen Waldformationen zwischen den Bundeststaaten Pernambuco und São Paulo vor.

Der Sete Capotes ist ein stacheliger Baum, der eine Höhe von maximal 12 Meter und einen Stammdurchmesser von 40 Zentimeter erreicht. Bereits Jungpflanzen sind stachelbewährt. Sein Holz ist mittelschwer, einfach zu schneiden und nicht sehr widerstandsfähig. Es dient hauptsächlich zur Erzeugung nicht sehr langlebiger Gegenstände.

Die Blüten sind blasslila und bedecken während der Blütezeit fast den gesamten Baum, was ihn zu einem wahren Blickfang macht. Seine Früchte sind trockene Schoten. Diese eher rustikale Pionierart empfiehlt sich geradezu zur Wiederaufforstung degradierter Flächen. Nach zwei Jahren erreichen Jungpflanzen bereits eine Höhe von ungefähr drei Meter.


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Licuri Der Licuri gehört zur Familie der ARECACEAE oder Palmengewächse. Seine auch als ?coquinhos? oder Kokosnüsschen bezeichneten Früchte besitzen essbare mandelgroße Kerne, die von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt werden. In der Vergangenheit dienten diese Bäume den Landbewohnern im nordöstlichen Brasilien als bedeutende Nahrungsquelle während lang andauernder Trockenzeiten. Diese Palme kommt von Pernambuco bis Bahia vor, im Atlantischen Regenwald sowie im trockenen Klima der Caatinga.

Der Licuri erreicht eine maximale Höhe von 10 Meter. Aufgrund der Tatsache, dass er alte Blätter nicht abwirft, ist sein Erscheinungsbild einzigartig. Sein Holz hat keinen kommerziellen Wert und kommt lediglich beim Bau rudimentärer Behausungen zum Einsatz. Aus den Blättern werden Fächer, Hüte und Besen hergestellt und kann durch Schaben sogar Wachs gewonnen werden. Aus den Früchten, dessen Inneres essbar ist, wird Speiseöl hergestellt. Aufgrund des kuriosen Aussehens kann und wird diese Art zur Landschaftsgestaltung eingesetzt.

Die Blätter sind ungefähr drei Meter lang und spiralförmig angeordnet. Diese Art produziert jedes Jahr eine große Menge an Samen die von verschiedenen Tieren verbreitet werden. Es kann ein Jahr dauern bis sich Keimlinge zeigen. Auch die weitere Entwicklung der Jungpflanzen ist langsam.


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Bapeba Diese Baumart gehört zur Familie der SAPOTACEAE oder Sapotengewächse. Der Stamm ist aufrecht und zylindrisch und die dichte Krone ist gerundet. In Brasilien kommt er von der Amazonas-Region bis an die Südostküste vor, zwischen den Bundesstaaten Bahia und Santa Catarina, in den Regenwäldern des Amazonas und der Mata Atlantica. Zudem gedeiht er in Venezuela und in den Guyanas.

Der Bapeba ist ein Baum, der eine milchige Flüssigkeit absondert; er erreicht eine Höhe von 20 Meter und einen Stammdurchmesser von 60 Zentimeter. Das schwere, harte und widerstandsfähige Holz wird für den Hausbau und Außenanwendungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen verwendet.

Die Blätter sind einfach, spiralig alternierend, papierig und konzentrieren sich an den Astenden. Seine Früchte besitzen mehliges bzw. stärkehaltiges Fruchtfleisch und beinhalten 1 bis 3 Samen. Die Früchte sind essbar und bei Vögeln und Nagetieren sehr beliebt. Eine geringe Menge von Samen wird jährlich produziert. Aufgrund seiner essbaren Früchte spielt dieser Baum eine zentrale Rolle bei der Aufforstung degradierter Flächen.


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Carrapeta Die Baumart gehört zur Familie der MELIACEAE oder Malvengewächse. Diese Art erhielt ihren aktuellen wissenschaftlichen Namen von Linné in der ?Flora Brasiliensis?. Der Baum kommt in verschiedenen brasilianischen Bundesstaaten und in zahlreichen Waldformationen vor. Aufgrund seiner Anspruchslosigkeit wird empfohlen, diese Art in degradierten und dauerhaften Schutzflächen anzupflanzen.

Der Carrapeta erreicht eine Höhe von 14 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von 30 Zentimeter. Sein leichtes, gut zu verarbeitendes und langlebiges Holz eignet sich für Außenanwendungen sowie für die Tischlerei. Die Pflanze ist aufgrund ihrer geringen Größe und glänzenden Blätter recht dekorativ.

Die Blätter dieses Baumes werden ca. 30 Zentimeter lang und die Blattnerven sind rau. Die Blüten wachsen in Trauben und sind von weißer Farbe. Die Früchte werden von verschiedenen Arten von Vögeln verzehrt und die Samen von ihnen verbreitet. Das Wachstum auf dem Feld ist eher mäßig.


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Guabiroba Die Baumart gehört zur Familie der MYRTACEAE oder Myrtengewächse. Diese Art erhielt ihren aktuellen wissenschaftlichen Namen von Berg in der ?Flora Brasiliensis?. In Brasilien findet sie sich in zahlreichen Bundesstaaten bzw. Waldformationen, am häufigsten jedoch in den östlichen und südlichen Bundesstaaten. Der Baum kommt zudem in verschiedenen Ländern Südamerikas vor.

Der Guabiroba erreicht eine Höhe von 20 Meter und sein Stamm einen Durchmesser von 50 Zentimeter. Sein mittelschweres, widerstandsfähiges und langlebiges Holz eignet sich für verschiedene Zwecke, unter anderem für die Herstellung von Werkzeuggriffen. Seine Früchte sind essbar und sehr schmackhaft. Sie weisen einen hohen Vitamingehalt auf und können natürlich, als Likör, Säfte oder Eis konsumiert werden. Diese Spezies wird in privaten Obstgärten gerne angepflanzt.

Die Blätter sind einfach, hell und membranartig. Die Rippen sind in die Blattoberfläche gestanzt und stehen auf der Blattunterfläche vor. Die weißen Blüten wachsen einzeln. Das Wachstum neuer Pflanzen ist eher langsam. Aufgrund ihrer zahlreichen und für Vögel genießbaren Früchte wird diese Spezies zur Pflanzung auf degradierten Flächen empfohlen.


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Ipê Bóia Die Baumart gehört zur Familie der BIGNONIACEAE oder Trompetenbaumgewächse. Die Blüte des Ipê Bóia ist weniger prächtig als die anderer Vertreter dieser Pflanzenfamilie. In Brasilien kommt er in zahlreichen Vegetationsformationen vor. Im Bundesstaat Bahia findet er sich vor allem im Atlantischen Regenwald der Mata Atlantica.

Der Baum erreicht eine Höhe von bis zu 15 Meter und einen Stammdurchmesser von bis zu 50 Zentimeter. Sein leichtes und von Natur aus wenig langlebiges Holz eignet sich für Innenkonstruktionen und kommt zudem beim Schiffsbau zum Einsatz. Die Pflanze ist aufgrund ihrer Blätter, Blüten und Krone mit den hängenden Zweigen eine wahre Zierde.

Der Baum hat handförmig gefiederte Blätter, die aus fünf kleinen Blättchen bestehen. Die Blüten sind von weißlicher Farbe, mit rosaroten Streifen auf der Innenseite und trompetenförmig. Seine langen und trockenen Früchte produzieren jährlich große Mengen an kleinen, geflügelten Samen. Er stellt keine hohen Ansprüche an die Bodenqualität und wächst schnell. Deshalb wird empfohlen, ihn auf degradierten und dauerhaften Schutzflächen zu pflanzen.


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Jitaí-Preto Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchten (FABACEAE). Sie stammt aus dem brasilianischen atlantischen Regenwald Mata Atlantica und kommt ebenfalls in der Amazonas-Region vor. In der brasilianischen Sprache besitzt dieser Baum über 20 verschiedene Namen, ist jedoch am ehesten unter Jitaí-Preto bekannt.

Der Jitaí-Preto erreicht eine Höhe von 30 Meter und sein zumeist gerader Stamm einen Durchmesser von 90 Zentimeter. Sein Holz ist sehr schwer, hart und schwierig zu sägen; es wird im Tief- und Schiffsbau verwendet. Zudem kann es für Außennutzungen wie Pfähle, Zaunpfosten, Pflöcke und Eisenbahnschwellen eingesetzt werden. Seine essbaren Früchte werden auf Märkten verkauft.

Seine kleinen Blüten sind von grünlicher Farbe. Seine Früchte sind essbare und ungefähr 5 Zentimeter lange Steinfrüchte, die nur einen einzelnen äußerst harten Samen enthalten. Nach dem Reifen verbleiben diese monatelang am Baum. Aufgrund dieses üppigen Nahrungsangebots für Wildvögel wird diese Spezies zur Wiederaufforstung degradierter Flächen nachdrücklich empfohlen.


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Mulungu Diese Baumart gehört zu den Hülsenfrüchten (FABACEAE). In Brasilien kommt sie vom Bundesstaat Ceará bis São Paulo in unterschiedlichen Waldformationen vor. Dieser kleine Baum findet sich am häufigsten an Flussufern der Caatinga, die für ihre extreme Trockenheit bekannt ist.

Der Baum ist stachelig, erreicht eine Höhe von bis zu 12 Meter und einen Stammdurchmesser von bis zu 70 Zentimeter. Das Holz ist leicht, weich und wenig robust. Es wird bei der Herstellung von Holzschuhen, Spielzeugen und Kisten verwendet. Die Pflanze lässt sich durch Stecklinge sehr einfach vermehren, weshalb sie auch als Hecke eingesetzt wird. Der Baum ist wegen der Schönheit der Blüten in Landschafts- und Gartenbau-Projekten weit verbreitet.

Die gefiederten dreiteiligen Blätter werden von einem Blattstiel von 6 bis 14 Zentimeter getragen. Während der Blütezeit lassen die roten Blumen die Pflanze sehr dekorativ erscheinen weil der Baum zu diesem Zweck alle seine Blätter abwirft. Seine Blüten werden von Vögeln aufgesucht, die sich von ihrem Nektar ernähren. Er lässt sich sowohl über Samen als auch über Stecklinge vermehren. Das Wachstum ist schnell, innerhalb von 2 Jahren können Bäume 3 Meter hoch werden.


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Murici Diese Baumart gehört zur Familie der MALPIGHIACEAE oder Malpighiengewächse. In Brasilien kommt der Baum vom Bundesstaat Bahia bis São Paulo im Regenwald Mata Atlantica vor. Der Murici hat für gewöhnlich eine pyramidenförmige, dichte Krone, einen aufrechten Stamm und eine dünne, leicht rauhe Rinde.

Der Murici erreicht eine Höhe von 20 Meter und einen Stammdurchmesser von 70 Zentimeter. Das Holz ist mäßig schwer, von mittlerer Textur und geringer Haltbarkeit, und kann sich beim Trocknen zudem verziehen. Es wird als Bauholz für den Innenbereich eingesetzt. Gelegentlich kommt es zudem bei der Herstellung von Möbeln zum Einsatz. Die Früchte sind essbar und bei Vögeln sehr begehrt.

Die Blätter sind faltig und trocken. Junge Blätter haben eine filzige Oberseite und eine rostfarbig filzige Unterseite. Auch die jungen Zweige sind rostfarbig und filzig. Die Blüten selbst sind gelb. Die rundliche Steinfrucht hat saftig süßliches Fruchtfleisch und enthält einen runden Samen. Aufgrund der großen Anzahl an essbaren Früchten, die vor allem bei Wildvögeln sehr begehrt sind, wird empfohlen, den Baum zur Wiederaufforstung degradierter Flächen anzupflanzen.